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Weißwein
In Österreich wird derzeit zu ungefähr 75 %
Weißwein erzeugt.
Ob Weißwein oder Rotwein - bei der Weinerzeugung ist neben der
kellertechnischen Einrichtung auch viel Erfahrung und
Fingerspitzengefühl notwendig. Weil die Vorgänge sehr kompliziert
sind, können wir hier nur ein stark vereinfachte Darstellung geben.
Die Trauben werden meistens gerebelt und leicht gequetscht. Bei der
Erzeugung von Weißwein wird die Maische sofort oder nach kurzer Zeit
gepresst. Beim Pressvorgang bleiben die festen Rückstände (Beeren,
Kerne) zum größten Teil als Trestern zurück. Der Most wird für 12
bis 24 Stunden in einen hohen, schlanken Behälter gefüllt. In diesem
setzen sich Trubstoffe (Kerne, Schmutz, Schalenreste) ab. Dabei
klärt sich der Most. Diesen Vorgang nennt man Entschleimung oder
Vorklärung. Danach wird die Gärung eingeleitet. Dabei kann neben der
natürlichen Hefe auch Reinzuchthefe eingesetzt werden. Nach 8 bis 10
Tagen Gärung bei einer Temperatur von 14 - 20 ° C ist dieser Vorgang
abgeschlossen.
Nach der Gärung folgt wieder eine Ruhezeit von zwei bis drei Wochen.
In dieser Zeit klärt sich der junge Wein, wobei auch eine Schönung
durchgeführt wird. Beim darauf folgenden Abstich oder Abzug wird der
Wein vom Geläger getrennt.
Der junge Wein wird jetzt ausgebaut, dh. bis zur Abfüllung, je nach
dem angestrebten Typus in Holzfässern, Barriques (besondere kleine
Holzfässer), Zisternen oder Stahltanks aufbewahrt.
Beim Weinclub 21 führen wir Weißwein in den verschiedensten
Qualitäts- und Preisstufen.
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